Die Burg Hof am Regen wurde auf einem linksseitigen Plateau des Regentals erbaut. In Sichtweite liegr der ehemalige Landgrafensitz Stefling, nur ein paar Kilometer flußabwärts Burg Stockenfels. Hier hatten das angesehene Adelsgeschlecht der Hofer ihren Sitz, die auch noch Neuhaus bei Nittenau und Lobenstein bei Zell besaßen. Nach dem Aussterben der Hofer wechselten die Herren […]
Das Schloss Stefling ist neben Hof am Regen und Stockenfels eine der drei Burgen auf dem Stadtgebiet von Nittenau im vorderen Bayerischen Wald. Erbaut ist die Anlage auf einer Granitkuppe über dem Regen. Im Norden, Süden und Osten fällt diese steil ab. Der Zugang erfolgte über die ehemalige Vorburg vorbei an Zwinger und Schlosskapelle. Der […]
Die Herrschaft Wiesent gehörte bis 1620 zur kurpfälzischen Linie der Witelsbacher - wie der Großteil des heutigigen Regierungsbezirk Oberpfalz - war also über Jahrhunderte eine protestantische Insel im Herzogtum Bayern.
Das Schloß in Wiesent wurde 1695 durch Graf Max Rudolf Thimon von Lintelo erbaut. 1762 fügte Johann Adam von Falkenberg den Queerflüger an der […]
Das Adelsgeschlecht der Brennberger, das sich nach der Burg nennt, ist im späten 11. Jahrhundert erstmals archivarisch greifbar. Sogar einen berühmten Minnesänger, Reimar III., zählen die Brennberger zu den ihren. Das Adelsgeschlecht erlischt mit Raimar IV. im Jahre 1326. Auf die Brennberger folgen die Regensburger Auer, die in der freien Reichsstadt auch den Bürgermeister stellen, […]
Das Gebiet um die Kreisstadt Cham (benannt nach der keltischen Flussbezeichnung Chamb) zählt zu den frühesten Siedlungsgebieten in Bayern. Das moderne Cham entwickelte sich wohl aus einem karolingischen Königsgut. Anfang des 13. Jahrhunderts wurde die Siedlung von Altenstadt wenige Kilometer weiter an die heutige Stelle verlegt. Von der ehemaligen Reichsburg ist leider nichts mehr erhalten, […]
Erst im 14. Jahrhundert wird die Burg Chameregg (Stadt Cham) erstmals erwähnt, die die wichtige Heerstraße nach Böhmen bewachte und strategisch günstig zu Chamb und Regen lag. Als Herren auf Chameregg werden 1352 die Brüder Eisenreich und Konrad von Chameregg genannt. Die Chameregger werden im 15. Jahrhundert von den Pollingern abgelöst. Wann die Burg ruiniert […]
“Chammünster ist die Urpfarrei des mittleren Böhmerwaldes.” Wenn man diese Aussage liest, dann ist damit die ehemalige Benediktiner Abtei gemeint, die hier vom frühen 8. jahrhundert bis 975 bestand. Die katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt hat damit nichts mehr zu tun. Es handelt sich bei diesem Sakralbau um eine neugotischen Bau unter Einbeziehung des hochmittelalterlichen Vorgängerbaus. […]